Dass die Gaspreise in regelmäßigen Abständen, aus für Verbraucher oftmals nicht nachvollziehbaren Gründen, erhöht werden, ist schon ein alter Hut. Und leider sorgen erhöhte Gaspreise immer auch für erhöhte Heizkostenabrechnungen. Um diesen Teufelskreis nun zu durchbrechen, kann man zunächst einmal alles dafür tun, um seinen Verbrauch so weit wie nur irgend möglich zu reduzieren. Allerdings möchte man auch nicht völlig auf den Luxus einer warmen Wohnung verzichten. Und deshalb sollte man auch noch eine andere Möglichkeit zum Reduzieren seiner Heizkostenrechnung in Betracht ziehen – einen Anbieterwechsel!
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Im Normalfall werden Haushalte von ihren örtlichen Grundversorgern mit Gas beliefert. Nun gibt es aber mittlerweile neben eben diesen Grundversorgern, die sich meist in städtischer Hand befinden, zahllose unabhängige Gasversorger. Diese Gasversorger bieten ihre Gasprodukte zu recht unterschiedlichen Konditionen an, die sich sogar noch von Region zu Region unterscheiden können. Zudem haben die Gasanbieter nicht nur jeweils einen Tarif, sondern gleich mehrere, verschiedene Tarifmodelle, die sich entweder nach der Verbrauchsmenge richten oder bei denen es sich zum Beispiel um Biotarife handelt. Für den durchschnittlichen Gasverbraucher kann es also ganz schön schwierig werden, einen wirklich günstigen Tarif zu finden. Man könnte sich nun also zig Tarifblätter von unzähligen Anbietern zuschicken lassen oder stundenlang mit zahllosen Versorgern telefonieren oder man wählt den schnellen und einfachen Weg. Der schnellste und einfachste Weg zum günstigsten Angebot ist der Weg über die sogenannten Tarifrechner.
Tarifrechner findet man unter anderem auf den Webseiten der Gasanbieter. Es gibt aber auch Tarifrechner, die von unabhängigen Vergleichsportalen zur Verfügung gestellt werden. Es spielt jedoch keine Rolle, für welchen Tarifrechner man sich entscheidet, da sie alle stets die günstigsten, regional verfügbaren Tarife von verschiedenen Anbietern heraussuchen. Alles, was der Verbraucher zu tun hat, ist seine Postleitzahl und seinen durchschnittlichen Jahresverbrauch in den Tarifrechner einzugeben. In vielen Fällen kann der Verbraucher dann noch zusätzliche Optionen anwählen, die bei der Suche nach einem Anbieter berücksichtigt werden sollen. Unter anderem ist es möglich, sich ausschließlich Bio-Tarife anzeigen zu lassen. Des Weiteren kann man sich nur Tarife anzeigen lassen, die mit einer Preisfixierung versehen sind oder bei denen per Vorkasse gezahlt wird. Es ist also mit nur wenigen Mausklicks möglich, sich einen Tarif heraussuchen zu lassen, der in hohen Maßen den persönlichen Wünschen entspricht. Hat man all seine Angaben gemacht, dann bekommt man die günstigsten Angebote innerhalb von Sekunden angezeigt. Die Angebote werden in Listenform angezeigt, wobei der Anbieter mit dem günstigsten Tarif ganz oben in dieser Liste steht. Allerdings muss das noch nicht bedeuten, dass es sich bei diesem Angebot auch um das beste Angebot handelt. So kann es zum Beispiel sein, dass bei diesem Angebot zwar die Preise am niedrigsten sind, die eventuell angegebene Preisfixierung aber nur sehr kurz währt. Ein bisschen Vergleichen ist für den Verbraucher also dennoch angesagt. Allerdings ist die Suche nach einem wirklich günstigen Tarif mithilfe des Tarifrechners trotzdem um ein Vielfaches einfacher.
Im Dschungel der unzähligen Tarife der Gasanbieter
Ganz egal ob Handy, Strom oder Gas, wenn es um Tarife geht, fühlen sich viele Verbraucher, als würden sie in einem Dschungel stehen. Beim Gas zum Beispiel gibt es mittlerweile nicht nur zahllose Anbieter, diese haben dann auch noch einen schier unüberschaubaren Berg an Tarifen zu bieten. Und im Grunde genommen ist das für den Verbraucher sogar eine richtig gute Sache. Immerhin hat er die Möglichkeit, sich immer wieder aufs Neue den günstigsten Tarif für sich herauszusuchen. Damit ist es möglich, seine Gasabrechnung, auch bei gleich bleibendem Verbrauch, niedrig zu halten. Voraussetzung ist natürlich, dass man den günstigsten Tarif aus diesem Tarifdschungel herausfindet.
Um sich im Tarifdschungel der Gasanbieter nicht zu verlaufen, sollte man zunächst einmal ganz genau wissen, wonach man eigentlich sucht. Dazu muss man sich lediglich ein paar Fragen selbst beantworten. Suche ich nach einem Privattarif? Suche ich nach einem Biotarif? Wie hoch ist eigentlich mein jährlicher Gasverbrauch? Wie möchte ich bezahlen – per Vorkasse oder in monatlichen Abschlägen? Wie lange möchte ich mich an einen Anbieter binden? Wünsche ich eine Preisfixierung? Bin ich gewillt eine Kaution oder einen Sonderabschlag zu zahlen? Dies sind unter anderem Fragen, die bei der Auswahl eines Tarifs wichtig sind. Das Problem ist nur, dass all diese Fragen bei den verschiedenen Anbietern eine unterschiedlich hohe Relevanz haben. Einige Versorger bieten zum Beispiel Biotarife an und gewähren auf ihr Gasprodukt sogar eine relativ hohe Preisfixierung. Allerdings kann es dann auch sein, dass genau dieser Tarif mit einer langen Mindestvertragslaufzeit versehen ist. Dann gibt es auch Versorger, die ihre Gasprodukte zu wirklich günstigen Konditionen anbieten, allerdings als einzige Zahlmethode die jährliche Vorauszahlung per Bankeinzug akzeptiert. Kurzum, der Verbraucher muss bei der Wahl der Tarife nicht nur auf günstige Preise achten, sondern auch auf viele andere Dinge. Für dieses weitverbreitete Problem gibt es jedoch, in Form von Vergleichsrechnern, eine sehr gute Lösung.
Die Vergleichsrechner findet man zum Beispiel auf den Webseiten der Gasversorger oder auf unabhängigen Vergleichsportalen. Hier beantwortet man dann all die oben genannten Fragen einfach per Mausklick. Und binnen weniger Augenblicke bekommt man dann die Tarife angezeigt, die am ehesten auf die persönlichen Anforderungen des Verbrauchers zugeschnitten sind. In der Liste, die dann in einem solchen Tarifrechner angezeigt wird, steht dann zwar immer noch eine ganze Reihe von Tarifen, allerdings handelt es sich dabei um die jeweils günstigsten regional verfügbaren Angebote. Und dank dieser übersichtlichen Anzeige ist es für den Verbraucher dann ganz einfach, den besten Tarif herauszufinden, zum Beispiel einen Tarif mit geringer Mindestvertragslaufzeit, langer Preisfixierung und monatlicher Abschlagszahlung. Das Besondere an diesen Tarifrechnern ist, dass zu jedem Tarif nicht nur die jährlich zu erwartenden Kosten genau angezeigt werden, sondern auch die Summe der Ersparnis gegenüber dem örtlichen Grundversorger. Also auch wenn man sich dann nicht für den ersten Anbieter in dieser Liste entscheidet, der die günstigsten Preise anbietet, weil dieser zum Beispiel nur Zahlung per Vorauskasse akzeptiert, kann man im Vergleich zu seinem derzeitigen Anbieter immer noch eine beträchtliche Summe einsparen. Mit einem solchen Vergleichsrechner kann man also einfach und schnell Licht in den Tarifdschungel der Gasanbieter bringen.
Der größte Gaslieferant Deutschlands
Jeder Haushalt mit Gasanschluss bekommt sein Gas von einem Gasversorger nach Hause geliefert. In den meisten Fällen handelt es sich bei diesem Versorger um den regionalen Grundversorger. Seit ein paar Jahren ist es den Verbrauchern nun aber freigestellt, sich für einen Gasanbieter ihrer Wahl zu entscheiden. Die Liberalisierung des Energiemarktes hat nun unter anderem dazu geführt, dass es immer mehr Gasanbieter gibt. Dabei handelt es sich dann entweder um Tochtergesellschaften von Stadtwerken, um Unternehmen, die aus einem Zusammenschluss verschiedener Stadtwerke entstanden sind, oder aber um völlig unabhängige Gasanbieter, die sich neu gegründet haben. In vielen Fällen handelt es sich bei den Gasanbietern um regionale Versorger. Also um Versorger, die nur ganz bestimmte Regionen mit ihren Gasprodukten beliefern. Es gibt aber auch Gasversorger, die bundesweit Verbraucher mit ihren Gasprodukten beliefern. Viele dieser Unternehmen haben sich mittlerweile durch Werbung in den Medien einen Namen gemacht. Und manche Unternehmen beliefern nicht nur bundesweit Verbraucher mit Gas, sie betreiben auch Sponsoring – vor allem im Sportbereich. Eines dieser Unternehmen, das bundesweit private Haushalte und gewerbliche Kunden mit Gas versorgt, durch Werbung in Printmedien und Fernsehen einen hohen Bekanntheitsgrad und sich durch Sponsoring als fester Begriff etabliert hat, ist die E.ON Ruhrgas AG. Die E.ON Ruhrgas AG ist der größte Gaslieferant Deutschlands.
Der Sitz des größten Gaslieferanten befindet sich in Essen. Etwa 2.300 Mitarbeiter sind in diesem Unternehmen beschäftigt, weltweit beschäftigt der Konzern E.ON sogar über 93.000 Personen. Die Hauptaufgabe der Gassparte von E.ON besteht natürlich darin, die Menschen mit Gas zu versorgen. Außerdem ist die E.ON AG auch einer der größten Stromlieferanten. Die Gasversorgung der Kunden geschieht im Falle der E.ON Ruhrgas AG jedoch nicht bundesweit unter einem einheitlichen Namen, sondern dieser kann regional variieren. So gibt es zum Beispiel für die unterschiedlichen Regionen in Deutschland auch unterschiedliche Bezeichnungen, wie E.ON Bayer, E.ON Thüringer Energie AG oder E.ON Hanse. Daraus lässt sich nicht nur ableiten, dass der Zugang zu den Gasprodukten von E.ON von der regionalen Verfügbarkeit abhängig ist, auch die Tarife können sich dadurch natürlich unterscheiden.
In der Regel können private Kunden von E.ON aus drei unterschiedlichen Tarifen wählen. Hierbei gibt es nicht nur Unterschiede bei den Preisen für den jeweiligen Tarif, sondern auch bei der Mindestvertragslaufzeit. Wobei man fast immer davon ausgehen kann, dass ein Tarif mit langer Mindestvertragslaufzeit bei den Preisen günstiger ist als ein Tarif, bei dem praktisch monatlich gekündigt werden kann.
E.ON beliefert jedoch nicht nur private Haushalte mit Gas und Strom, sondern auch geschäftliche Kunden. Auch diese können bei E.ON aus drei unterschiedlichen Tarifmodellen wählen. Wobei es bei geschäftlichen Abnehmern naturgemäß zu größeren Abnahmemengen kommt. Auch dies spiegelt sich dann in den Tarifen wieder. So werden besonders große Abnahmemengen mit besonders günstigen Preisen belohnt.
Bei dem Gas, das durch die Netze der E.ON Ruhrgas AG fließt, handelt es sich in der Hauptsache um Erdgas. In der Zwischenzeit betreibt der Konzern aber auch eine eigene Bio-Erdgasanlage, mit der bereits Tausende Haushalte versorgt werden. Zudem ermöglicht es E.ON auch anderen Betreibern von Bio-Gasanlagen, ihre Produkte in das Netz von E.ON einzuspeisen.
Jede gute Hausfrau weiß, dass man allein beim Einkaufen einiges an Geld sparen kann, wenn man sich nur die Mühe macht, die Preise der einzelnen Produkte miteinander zu vergleichen. Damit spart man pro Einkauf meistens zwar nur ein paar wenige Cent, doch aufs ganze Jahr hochgerechnet kann sich daraus durchaus ein ansehnlicher Betrag ergeben. Vergleichen kann sich also durchaus lohnen.
Man kann natürlich nicht nur beim täglichen Einkauf im Supermarkt Geld sparen, indem man vergleicht, auch mit der Wahl seines Gasversorgers kann man sparen. Und bei der Summe, die man hierbei unter Umständen sparen kann, handelt es sich keineswegs nur um ein paar wenige Euro. Wenn man alles richtig macht, kann man durch einen Gasanbietervergleich und einen Wechsel zum günstigsten regional verfügbaren Anbieter sogar mehrere Hundert Euro im Jahr sparen.
Die aktuelle Marktsituation ermöglicht es den Verbrauchern, aus einer fast nicht mehr zu überblickenden Masse an Gastarifen auszuwählen. Das macht es auf den ersten Blick natürlich etwas schwer, einen wirklich günstigen Tarif zu finden. Immerhin muss man nicht nur nach dem günstigsten Anbieter suchen, man muss auch darauf achten, dass die Tarife dieses Versorgers im eigenen Postleitzahlenbereich überhaupt verfügbar sind. Hilfe bei der Suche nach einem günstigen Gasversorger findet man in Form von Vergleichsrechnern oder auch Tarifrechnern im Internet. Diese übernehmen das Vergleichen aller regional verfügbaren Tarife und stellen dem Verbraucher die Angebote in einer Liste zusammen. In der Abfolge der aufgelisteten Anbieter und Tarife befindet sich der günstigste Anbieter stets an oberster Stelle. Als Grundlage für den Vergleich dienen die Tarife des regionalen Grundversorgers.
Wenn man nun also die Liste mit den jeweils günstigsten Versorgern und ihren Tarifen betrachtet, sieht man nicht nur die voraussichtlichen jährlichen Kosten eines jeden Tarifs angezeigt, sondern auch den Differenzbetrag, den man im Vergleich zu seinem regionalen Grundversorger sparen kann. Mittlerweile ist es sogar oftmals so, dass sich unter den günstigsten Tarifen in der Liste der regional günstigsten Anbieter auch etliche Bio-Tarife befinden. Es ist also durchaus auch möglich, sich mit Gas beliefern zu lassen, das einen hohen Bio-Anteil aufweist, und trotzdem weniger zu zahlen als bisher.
Damit der Vergleichsrechner die günstigen Tarife finden kann, muss der Verbraucher lediglich seinen jährlichen Gasverbrauch und seine Postleitzahl eingeben. In vielen Fällen kann man die Suche auch noch verfeinern. Bei den meisten Tarifrechnern kann man so, durch das einfache Anklicken eines Feldes, explizit nach Biotarifen oder nach Tarifen mit einer bevorzugten Zahlungsweise suchen. Es gibt auch noch weitere Optionen, mit denen man seine Suche nach seinen eigenen Präferenzen verfeinern kann. Es gibt übrigens keinen seriösen Vergleichsrechner, der nach der persönlichen Anschrift oder dem Namen verlangt. Diese Angaben sind für den Vergleich und die Berechnung vollkommen irrelevant und müssen nicht eingegeben werden.
Ein Vergleich lohnt sich in jedem Fall – vor allem, weil man hierbei nichts zu verlieren hat. Ein Vergleichsrechner ist nämlich immer vollkommen kostenfrei und unverbindlich. Und wenn man mithilfe eines Vergleichsrechners einen günstigeren Anbieter als seinen derzeitigen gefunden hat, dann kann ein Wechsel, in den meisten Fällen, sofort von der Webseite des Vergleichsrechners aus eingeleitet werden.
